Rueun Tagesrückblick Donnerstag - Alternativ Programm

Nach drei anstrengenden Skitagen legten wir heute eine Pause ein. Einen Wecker benötigten die Teilnehmenden nicht. Bereits um 8.00 Uhr waren die ersten Geräusche aus den Zimmer zuhören. Jedoch mussten sich diese noch eine Stunde bis zum Frühstück gedulden. Anstelle des üblichen Zmorgens, gab es heute nebst Rösti und Rührei diverse Brot- / Zopfaufstriche sowie Fleisch, Käse und Müesli. Passend zum Fasnachtsbeginn war der Essraum bunt geschmückt.

Dieses Lager wird zu halben Teilen durch die Elternbeiträge sowie durch Sponsoren finanziert. Daher schrieben die Teilnehmenden nach dem Morgenessen die Dankeskarten an unsere grosszügigen Sponsoren. Ebenfalls besten Dank an vom Leiterteam.

Kurz vor dem Mittag machte sich eine Gruppe von 12 Jungs mit Roman und Martin auf in Richtung Hallenbad. Das grosse Highlight war der Sprungturm. Dabei gab es zwei Taktiken um in die höheren Lagen vorzustossen. Variante 1: Start bei einem Meter und langsames nach oben arbeiten. Variante 2: Den natürlichen Respekt überwinden / sich dem Gruppendruck hingeben und direkt mit dem 5 Meter Brett zu starten. Schlussendlich hüpften alle «Wassermänner» vom 5 Meter Brett wodurch Roman in Zugzwang kam und ebenfalls den tollkühnen Sprung über fünf Meter ins kühle Nass wagte.

Die Restlichen Teilnehmenden begaben sich wortwörtlich auf das Glatteis. Sprünge, Axel und schnelle Pirouetten wurden vergebens gesucht. Stattdessen Stand der Spass im Fokus, sei dies beim Fangis, beim lockeren umherfahren oder beim Eishockey spielen.

Zurück im Lagerhaus blieb genügend Zeit für die Teilnehmenden um sich über die frisch gekauften Leckereien auf dem Nachhause weg her zumachen. Währenddessen hatten die Leiter eine deutlich stressigere Zeit. Unter der Leitung vom Chefleiter kochte das Leiterteam Chnöpfli. Irgendetwas ging schief mit dem Teig, wodurch das Chnöpli machen zur Tortur wurde und sehr viel mehr Zeit als geplant in Anspruch nahm. Die Küche wurde aufgrund der blankliegenden Nerven zur Sperrzone erklärt. Mit wenig Verspätung gab es ein feines Nachtessen und unsere Kritiker attestierten uns Bestnoten. Zum Glück übernahm das Küchenteam dann das Aufräumen. Anmerkung der Redaktion: Es wurde sogar der Einsatz eines Hochdruckreinigers diskutiert. Nach dem Abendprogramm gab es noch ein kleines Bettmümpfeli bevor es langsam, aber sicher in Richtung Bett ging.